Initiatorische Naturarbeit ist die Einladung, sich ganzheitlich zu verbinden mit Himmel, Erde, der Natur in sich. Die Natur ist nichts Abgetrenntes im Außen, sondern das körperliche und seelische Erfahren selbst als Teil der Natur.
Initiatorische Naturarbeit lädt ein, tief in Beziehung zu gehen mit sich selbst und anderen. Dies wirkt sich aus auf das körperliche und seelische Befinden.
Initiatorische Naturarbeit stellt die Frage: Wozu bin ich hier?
Initiatorische Naturarbeit lädt ein, seinen Platz im Leben, sowohl im Alleine-Sein, wie auch in Verbundenheit in der Gemeinschaft und den unsichtbaren Helfer-Wesen (Engel, Naturwesen, Ahnen) einzunehmen.
Initiation stammt vom lateinischen "initium" und bedeutet "Eintritt". Es gibt natürliche Initiation, wie z.B. Geburt, Pubertät, Elternschaft, Wechseljahre, Tod. Und es gibt Initiationsrituale, wie z.B. die Visionssuche, die in vielen (afrikanischen, australischen, maorischen, nativen) Kulturen begangen werden, als Reife-Bestätigung und endgültige Abnabelung als Kind von den Eltern, vor der Hochzeit, Krankheit, Wechseljahre, Auszug der Kinder, Eintritt in den Ruhestand.
Initiatorische Grundhaltung bedeutet, dem Großen Geheimnis vertrauen zu lernen. Alles was geschieht, herausfordert, schmerzt, ängstigt hat sein Sinn und dient dem Wachstum und der Entwicklung. Kein Selbstmitleid, keine Opfer-Haltung, sondern ein "Ja" zu allen Gefühlen von Freude, und auch Angst, Schmerz, Wut, Scham und der Bereitschaft, sich dem Bodenlosen, dem "Freien Fall" hin zu geben.
Initiatorische Naturarbeit ist möglich in allen Altersgruppen. Das Alter meiner Klienten reicht vom Teenager-Alter bis zu den "Alten" über 80.
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